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Erkrankungen durch Humane Papillomaviren (HPV)Mehr als 100 verschiedene HPV-Typen
Wo treten Feigwarzen auf?Dabei handelt es sich um schwer therapierbare und oft wiederkehrende Warzen, die an den äußeren Geschlechtsorganen (Schamlippen, Penis), in der Harnröhre oder im Scheiden- oder Afterbereich auftreten können. Seltener entstehen sie am Gebärmutterhals, in der Leistengegend sowie an den Oberschenkeln. Auch Kondome schützen nicht immer vor einer AnsteckungFeigwarzen sind ansteckend und die häufigste sexuell übertragene Viruserkrankung. Gefährdet ist die sexuell aktive Bevölkerung, in Deutschland also etwa 34 Millionen. Besonders problematisch: Auch die Verwendung von Kondomen bedeutet keinen ganz sicheren Schutz vor Ansteckung. 350.000 bis 700.000 Betroffene in DeutschlandNach Schätzungen der Deutschen STD-Gesellschaft (Gesellschaft zur Therapie und Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten) sind etwa 1-2% der sexuell aktiven Bevölkerung an Feigwarzen erkrankt. Seit den 80er Jahren ist eine ständige Zunahme von Neuerkrankungen zu verzeichnen. Krebsgefahr durch Hochrisiko-Typen der PapillomavirenNeben den zuvor beschriebenen Erkrankungen wird auch die Entstehung einiger Krebsarten mit bestimmten Typen der Papillomaviren in Verbindung gebracht. So können beispielsweise bei |
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Humane Papillomaviren (HPV) können beim Menschen zu Veränderungen an Haut und
Schleimhäuten führen. Bis heute haben Wissenschaftler bereits über 100
verschiedene HPV-Typen entdeckt, die verschiedene Erkrankungen auslösen. Neben
gewöhnlichen Warzen an der Haut werden vor allem Genitalwarzen, auch Feigwarzen
oder medizinisch Kondylome genannt, durch HPV hervorgerufen.